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Themenartikel Dezember 2016

Anpassung der Entgeltlisten für das Anlagenpreissystem, gültig ab 10.12.17

Die DB Netz AG wird ihre Entgelte für die Nutzung von Serviceeinrichtungen zum Fahrplanwechsel 2017/2018 anpassen.

Die DB Netz AG betreibt als deutscher Schieneninfrastrukturbetreiber in eigener Verantwortung das mit rund 34.000 km größte Schienennetz in Europa. Neben anderen Zugangsberechtigten (z.B. Aufgabenträger im SPNV oder Spediteuren) steht das Netz insbesondere den über 400 zugelassenen Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) diskriminierungsfrei zur Nutzung offen. Grundlage für die Nutzung sind u.a. die Schienennetznutzungsbedingungen (SNB), die Nutzungsbedingungen für Serviceeinrichtungen (NBS), die Liste der Entgelte für die Nutzung von Zugtrassen, Zusatz- und Nebenleistungen sowie von Serviceeinrichtungen.

Neben der öffentlichen Finanzierung von Investitionen in die Schieneninfrastruktur bleibt die Nutzerfinanzierung Bestandteil im gesamten Finanzierungskreislauf. Sowohl die Trassenentgelte als auch die Entgelte für Serviceeinrichtungen fließen vollständig in die Fortentwicklung, die Instandhaltung und den Betrieb der Infrastruktur. Hierfür werden die Nutzungsbedingungen und Entgelte regelmäßig angepasst.

Im Anlagenpreissystem APS 2018 werden die Entgelte um durchschnittlich +2,6% erhöht. Die Entgeltanpassung ist erforderlich, um den Betrieb und die Instandhaltung der Serviceeinrichtungen auch weiterhin in der erforderlichen Qualität und Verfügbarkeit gewährleisten zu können.

Dem stehen Weiterentwicklungen der Produkt- und Preissystematik gegenüber, die das Anlagenpreissystem weiter entwickeln, plausibilisieren und transparenter gestalten. Im Mittelpunkt steht hierbei das grundlegend weiterentwickelte Anlagenportal Netz, das mit einfachem Design und umfangreichen Funktionen die Online-Bestellung und Nachvollziehbarkeit der Zuweisung von Serviceeinrichtungen mit nur wenigen Klicks erlaubt.

Auf Produktebene haben alle EVU ab dem Netzfahrplan 2018 wieder die Möglichkeit mehrjährige Nutzungsverträge für Serviceeinrichtungen abzuschließen und erhalten somit, durch die im Netzfahrplan langfristig abgesicherten Kapazitäten, die erforderliche Planungssicherheit in der Abwicklung ihrer Verkehrs- und Betriebskonzepte. Eine Steigerung der Kapazitäten in Serviceeinrichtungen wird auch im Gelegenheitsverkehr durch die wettbewerbsorientierte Produktdifferenzierung der Dispogleise sowie die Flexibilisierung des langfristigen Eigenbedarfs ermöglicht. Neu eingeführt wird der Anlagendisponent im Regionalbereich Süd in der Serviceeinrichtung Passau Hbf zur verbesserten Steuerung und damit Steigerung der Kapazität im grenzüberschreitenden Schienenverkehr Deutschland-Österreich.

Letzte Aktualisierung: 07.12.2016

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