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Lärmschutz

Lärmsanierungsmaßnahmen im Schienennetz und innovative Neuentwicklungen

Investition von über 100 Millionen Euro jährlich in die Lärmsanierung und weitere Investitionen in Sonderprogramme für einen leisen Schienenverkehr.

Gerade im Sinne des Klima- und Umweltschutzes bietet der Schienenverkehr deutliche Vorteile gegenüber dem Verkehr auf der Straße. Mehr Verkehr auf die Schiene zu bringen und damit das Gesamtverkehrssystem zu optimieren ist für eine Verbesserung der Klimabilanz bei gleichzeitiger Sicherstellung von Mobilität daher unumgänglich.

Zur Entlastung der vom Lärm beeinträchtigten Anwohner hat es sich die Deutsche Bahn AG, gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zum Ziel gesetzt, den Schienenverkehrslärm in den nächsten Jahren massiv und dauerhaft zu reduzieren. So werden insgesamt rund 2,5 Milliarden Euro investiert, um bis 2030 die rund 3.700 Kilometer des lärmbelasteten Streckennetzes zu sanieren. Das 1999 eingerichtete  Investitionsprogramm ist bis heute sehr erfolgreich verlaufen. 


Bild vergrößernSchallschutzmaßnahmen, DB AB

Ergänzend zur Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen erfolgten Investitionen im Rahmen von Sonderprogrammen des Bundes. Im Konjunkturprogramm II wurde schwerpunktmäßig die Entwicklung und der Einsatz innovativer Technik erprobt, welche den Schienenverkehrslärm reduziert. So wurden insbesondere Strecken im Mittelrheintal, unter anderem in Bingen, Oberwesel, St. Goar, Kaub und St. Goarshausen, mit Schienenstegdämpfern ausgestattet, die den Lärm schon an der Quelle vermindern. Zusätzlich sind neu entwickelte, niedrige Schallschutzwände in Oberwesel, Bingen und Osterspai erprobt worden. Auf der Lahnsteinbrücke im Raum Koblenz wurde eine Fahrbahntechnik mit elastischen Schienenbefestigungen eingebaut, welche die Übertragung der Schwingungen auf den Brückenkörper vermindert und so Dröhnen reduziert. Insgesamt hat die Deutsche Bahn AG deutschlandweit 13 innovative Technologien im Einsatz und in der Erprobung. Eine Übersicht und weitere Informationen zu den jeweiligen Technologien erhalten Sie unter dem folgenden Link:

Interaktive Lärmschutzkarte der DB

Zwischen 2012 und 2014 sind im „Infrastrukturbeschleunigungsprogramm II Lärm“ weitere Mittel für Lärmschutzmaßnahmen durch den Bund bereitgestellt worden. Hiermit wurden, mit Schwerpunkt im Rheintal, weitere Lärmschutzmaßnahmen an der Infrastruktur, auch mit der im Konjunkturprogramm II erprobten, innovativen Technik umgesetzt.

Weitere Informationen zum Thema Lärmschutz am Streckennetz der Deutschen Bahn AG finden Sie im Lärmschutzportal der Deutschen Bahn AG, unter der Verlinkung auf der rechten Seiten.

Letzte Aktualisierung: 19.11.2014

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