Deutsche Bahn

Großprojekt ETCS-Korridor-A

Im Folgenden stellen wir Ihnen das Großprojekt Korridor A vor.

Zentrale europäische Verkehrsachse auf dem Weg in die Zukunft

Die wichtige Verkehrsachse zwischen Oberhausen und der Grenze zur Schweiz bei Basel wird in den nächsten Jahren mit der modernen Zugbeeinflussungstechnik ETCS ausgerüstet. Das Großprojekt ETCS Korridor A umfasst rund 1.600 Streckenkilometer und bildet den deutschen Teil des Ausrüstungsumfangs des transeuropäischen Rhein-Alpen-Korridors. Er ist eine der meistbefahrenen Verkehrsachsen Europas und verläuft vom niederländischen Seehafen Rotterdam über Holland, Deutschland, die Schweiz, durch den neuen Gotthard Tunnel und Italien bis zum Seehafen Genua. Der deutsche Teil entlang des Rheins zwischen Oberhausen und Basel Badischer Bahnhof hatte die zunächst die Bezeichnung „European Rail Traffic Management System (ERTMS) Korridor A“. Das Großprojekt ETCS Korridor A umfasst nunmehr auch die Strecken der beiden Nachbarprojekte Emmerich–Oberhausen (ABS 46) und Karlsruhe–Basel, die in den nächsten Jahren mit der Zugbeeinflussung ETCS ausgerüstet werden.

Rhein-Alpen-Korridor
Der Rhein-Alpen-Korridor ist einer von insgesamt neun Trans-European Networks-Kernnetzkorridoren (TEN-Kernnetzkorridoren), die das zentrale transeuropäische Verkehrsnetz der Europäischen Union bilden. Der Rhein-Alpen-Korridor ist insgesamt etwa 3.900 Streckenkilometer lang und verknüpft mehrere starke Wirtschaftsräume miteinander: die Seehäfen Seebrügge, Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen, das Rhein-Ruhr-Gebiet, die Region Frankfurt/Rhein-Main, Basel-Zürich und die Region Lombardei mit dem Hafen Genua im Süden. Die Anrainerstaaten sind Belgien, die Niederlande, Deutschland, Frankreich, die Schweiz und Italien.