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Überblick zu Probefahrten

Hier finden Sie alle wichtigen Information zum Thema Probefahrten.

Wir begegnen in unserer Eisenbahnwelt sehr vielen Begriffen, die eine Fahrzeugerprobung vermuten lassen. Und wir brauchen die eindeutige und sichere Sprachregelung als wesentliche Basis für reibungslose Verständigungen und Abläufe. Daher werden wir uns im Folgenden zunächst der Aufgabe widmen, die Begriffe und deren Inhalte, die so im Umfeld der Erprobungen anzutreffen sind, aufzugreifen und zu klären.

An und in Fahrzeugen kann vieles nicht kommerzielles ausgeführt werden …

  • prüfen
  • messen
  • erproben
  • versuchen
  • kontrollieren
  • erforschen
  • testen
  • etc.

Wenn diese Handlungen

  • im fahrenden Fahrzeug erfolgen,
  • dieses Fahrzeug nicht zugelassen ist und
  • zum Zweck der Zulassung des Fahrzeugs stattfinden

dann haben wir es mit einer Probefahrt zu tun.
Soll diese Probefahrt auf den Schienenwegen der DB Netz AG – also in unserem Netz – erfolgen, sind Anforderungen und Bedingungen zu ermitteln und zwischen dem Antragsteller / Zugangsberechtigten (ZB) und uns, der DB Netz AG, zu vereinbaren.
Den allgemeinen Überblick erhalten Sie in dem hier beigefügten Dokument. Themenspezifisch vertiefende Informationen finden Sie in den Sach-Abschnitten weiter unten. 

Preisliste  PDF | 150,4 KB

Es gibt auch noch andere Fälle, bei denen ggf. ähnliche Handlungen stattfinden, die auch so, wie obenstehend, bezeichnet werden könnten. Daher stellen wir hier kurz und ohne Vollständigkeitsanspruch ähnlich besondere Fahrzeugeinsätze vor, die nicht zu den Probefahrten zählen.

FahrzeugeinsätzeBeschreibung
Messfahrten

sind Fahrzeugeinsätze

  • die ausschließlich mit zugelassenen Fahrzeug erfolgen und
  • z.B. zur Kundenabnahme nach Teiletausch stattfinden,
  • z.B. der Abstandsprüfung Bahnsteigkante–Fahrzeugstufe dienen,
  • z.B. zwecks Aufnahme von Infrastrukturdaten erfolgen
  • z.B. … (kann fortgesetzt werden) …
Leerfahrtensind Überführungsfahrten mit zugelassenen Fahrzeugen.
Überführungsfahrten mit nicht zugelassenen Fahrzeugen

können im Allgemeinen in Eigenverantwortung des Zugangsberechtigten (ZB) durchgeführt werden. Dies trägt die Aufgabe in sich, dass der Durchführende zu gewährleisten hat, dass alle regulativen und normativen Anforderungen eingehalten sind – außer der Zulassung. Dies hat sich so entwickelt, weil folgende besonderen Umstände im Zusammenhang gegeben sind:

  • keine erkennbare Wiederholungsrate der Fahrten,
  • kommerziellen Einsätze sind unzulässig und
  • nicht zugelassene Fahrzeuge, die sich in Erprobung befinden, unterliegen einer besonderen Überwachung.

Zu Überführungsfahrten mit nicht zugelassenen Fahrzeugen, die darüber hinaus nicht regelgerecht sind, stimmen Sie sich bitte zuerst mit der zuständigen Sicherheits- und Aufsichtsbehörde ab. Bei uns finden Sie dann Hilfe über das

Der Sammelbegriff, der im Zusammenhang mit der Beförderung nicht regelgerechten Gütern und Fahrzeugen verwendet wird, heißt

Zum Bereich der Einsatzmöglichkeiten von zugelassenen Fahrzeugen, Trassenanmeldeverfahren usw. können Sie in unserem Internetangebot sehr vieles finden, so dass wir an dieser Stelle nicht weiter darauf eingehen.